Die Kraft der ATMUNG

….wir atmen ca. 20.000 Mal am Tag ganz automatisch, ohne meist darüber nachzudenken. Erst wenn Störungen im Atemfluss auftreten, wird uns plötzlich die Bedeutung der Atmung bewusst. Atmen ist die Schnittstelle zwischen Leben und Tod.

Unser Leben auf dieser Erde beginnt mit der Einatmung – wir nehmen das Leben auf – und das Leben endet mit einer Ausatmung, indem wir den letzten Atemzug machen – loslassen und das Leben gehen lassen.

In der TCM bezeichnet man die Lunge als Kontakt zu Außenwelt und verbindet Innen und Aussen. Die Lunge bildet das Abwehr-Qi, das sogenannte Immunsystem und schützt den Körper als Grenzfläche vor schädigen äusseren Einflüssen. Emotionen wie Kummer, Trauer, Sorge können unsere Atmung bzw. die Lungenfunktion schwächen.

Die Atmung hat eine klärende und „loslassende“ Funktion. Klares Qi wird eingeatmet und trübes Qi ausgeatmet. Der Atem reagiert auf alles, was uns bewegt. Finden wir etwas atemberaubend schön oder haben wir Angst, halten wir die Luft an oder es stockt uns der Atmen. Es lohnt sich, die Art und Weise wie wir atmen, bewusst wahrzunehmen, denn nur so können wir unsere Gefühle besser kennenlernen und unser Atemmuster bzw. negative Emotionen verändern.

Mehr dazu: https://www.mohr-tcm.at/die-lunge-unser-immunsystem/

In vielen Gesundheitslehren ist die Atmung von großer Bedeutung. Sie soll uns wieder in Verbindung mit uns selbst bringen und zur inneren Ruhe und Gelassenheit beitragen.

Wie zum Beispiel auf Hawaii – ALOHA – der Atem der Schöpfung

Die Polynesier auf Hawaii nennen uns Westliche „ HAOLE“ – die Atemlosen. „Ha“ bedeutet: der Atem und „ole“ – ohne. Wir sind oft geprägt von der Atemlosigkeit, vom Gehetzt sein – ein Termin nach dem anderen ohne wirklich bewusst eine Pause zu machen, tief Luft zu holen und DURCHZUATMEN. Wir verschieben das Leben auf später, unser Pension, anstatt im Hier und Jetzt zu sein, den Augenblick zu genießen und diesen mit jedem Atemzug bewusst aufzunehmen.


Ruhe und Gelassenheit für dein Wohlbefinden

Mit Hilfe verschiedener Atemtherapien können wir Stress und Ängste abbauen, Blockaden lösen und unser Körperfunktionen verbessern.

Sich des eigenen Atems bewusst zu werden ist der erste Schritt um zu begreifen, dass wir Teil eines Ganzen sind. Wenn wir einatmen, atmen wir das ein, was die Bäume ausatmen. Wir atmen die Luft ein, die andere Menschen und Tiere ausgeatmet haben. So sind wir durch die Luft mit allem verbunden.

Je sensibler wir durch den bewussten Atem für uns, unseren Körper und unsere Seele werden, desto sensibler werden wir auch für das Leben um uns herum. Drum ist es auch so wichtig, dieses zu schützen und zu erhalten.

Nimm dir bewusst Zeit zum Atmen.

Such dir ein gemütliches Plätzchen, schließe deine Augen und mach ein paar tiefe Atemzüge. Atme bewusst ein und aus – ganz tief in den Bauch hinein – fühle, wie du mit jedem Atemzug neben dem Sauerstoff/Stickstoff Gemisch auch das QI, Prana oder Mana – die LEBENSKRAFT – in dich aufnimmst mit dem du dein ganzes Energiesystem füllen kannst. Lade dich beim Einatmen mit heilender Energie auf und lass beim Ausatmen alles verbrauchte, belastende los.

 


Tief Einatmen oder Gähnen versorgt unser Gehirn mit Sauerstoff.

Es werden unterschiedliche Hirnareale aktiviert und Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin ausgeschüttet.

Serotonin sorgt für ein Gefühl der Gelassenheit, innerer Ruhe und Zufriedenheit und dämpft Aggressionen, Angst, Kummer aber auch Hungergefühle.

Dopamin wird als das Glückshormon bezeichnet und unterstützt positive Gefühle.


Die Bauchatmung

Eine entspannte und tiefe Bauchatmung stimuliert die inneren Organe und verbessert auch den Zellstoffwechsel, die Durchblutung, die Verdauung, das Immunsystem und generell die seelische Verfassung. Meist atmen wir nur in unseren Brustbereich und flach. 


Ich stelle dir gerne verschiedene Atemübungen vor um dich mit kraftvoller Energie aufzuladen und deine Lebensenergie in eine heilsame Bewegung zu bringen.

♥ lichst – Elisabeth

 

 

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